Zur Person

Dr. phil. Tho­mas Kusitz­ky beschäf­tigt sich seit vie­len Jah­ren wis­sen­schaft­lich sowie künst­le­risch mit Klangum­wel­ten in ihren unter­schied­li­chen Aus­prä­gun­gen. Sein beson­de­res Inter­es­se gilt dabei dem urba­nen Raum. Weit über das The­ma der rei­nen Lärm­be­kämp­fung hin­aus­ge­hend, unter­sucht er, wie der Klang der Stadt, ver­stan­den als posi­ti­ver und rele­van­ter Aspekt unse­res täg­li­chen Lebens und Erle­bens, gestal­tet wer­den kann. Sei­ne Tätig­keit in Bezug auf urba­ne Klangum­wel­ten umfasst sowohl For­schung als auch Gestal­tung und Bera­tung.

Die Stadt­klang­ge­stal­tung war auch Gegen­stand sei­ner Dis­ser­ta­ti­on, mit der er an der Bau­haus-Uni­ver­si­tät Wei­mar pro­mo­vier­te. Im Zen­trum stand die grund­le­gen­de Fra­ge nach den not­wen­di­gen Bedin­gun­gen und wesent­li­chen Merk­ma­len die­ser Gestal­tungs­pra­xis.

Kusitz­ky ist Mit­grün­der der Audi­to­ry Archi­tec­tu­re Rese­arch Unit (AARU) an der Uni­ver­si­tät der Küns­te Ber­lin (UdK Ber­lin). Als Mit­glied des Lei­tungs­teams betreu­te er meh­re­re For­schungs­pro­jek­te. Von 2008 bis 2016 war er Lehr­be­auf­trag­ter des UNI.K – UdK | Stu­dio für Klang­kunst und Klang­for­schung und zwi­schen 2012 und 2014 unter­rich­te­te er im UdK-Mas­ter­stu­di­en­gang Sound Stu­dies. Im Rah­men des For­schungs­pro­jek­tes Visu­el­le und audi­tive Wahr­neh­mungs­dis­po­si­ti­ve war Kusitz­ky von 2012 bis 2013 Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter am Insti­tut für Gegen­warts­kunst der Zür­cher Hoch­schu­le der Küns­te (ZHdK).

Tho­mas Kusitz­ky ist dar­über hin­aus als Klang­künst­ler tätig. Er pro­du­ziert seit vie­len Jah­ren Klang­in­stal­la­tio­nen und Hör­stü­cke. Gemein­sam mit Micha­el Wil­hel­mi grün­de­te er 2002 die Künst­ler- und Live-Elek­to­nik-For­ma­ti­on (((con­trol­ler-band., mit der sie ver­schie­de­ne Pro­jek­te rea­li­sier­ten und zahl­rei­che Kon­zer­te gaben.

Tho­mas Kusitz­ky stu­dier­te Musik an der Hoch­schu­le für Musik Hanns Eis­ler sowie Sound Stu­dies an der Uni­ver­si­tät der Küns­te Ber­lin.